Wenn es dem Volk gut ginge, würde es auf die Millionen-Gehälter arroganter Manager und die Millionen-Abfindungen von Totalversagern scheißen.
Nein, es ist keine Neid-Diskussion – es ist eine Armuts-Diskussion! Zwei Drittel des deutschen Privatvermögens hat sich auf den Konten von zehn Prozent der Deutschen angesammelt. Hätten die anderen 90 Prozent ein ordentliches Leben, würde keiner drüber reden.Dieses Geld ist natürlich dem Konsum entzogen ist, denn wer kann schon ein Millionen-Jahresgehalt ausgeben, wenn er sowieso mit angewachsenem Handy vom Bürostuhl in den Flugzeugsitz und zurück rutscht.
Das ist Geld, das die Sklaven für ihn geopfert haben, weil sie sich mit vielleicht drei Prozent Lohnerhöhung zufrieden geben mussten, während den Managern 30 Prozent gestattet sind.
Dabei beißen sich die Manager selbst in den Arsch, weil sie sich über mangelnde Inlandsnachfrage beschweren, die angeblich ihren Unternehmen zusetzt. Wenn die Sklaven kein Geld haben und keine Waschmaschinen kaufen können, gibt‘s halt oben die eine oder andere Million weniger. Soll der Staat doch die Steuern senken und dafür weniger Sozialhilfe auszahlen. Dann wird‘s schon wieder.
Denken ist wahrlich nicht die Stärke deutscher Manager. Brauchen sie auch nicht, solange sie ihre Seilschaften pflegen. Sorry: Networking betreiben und Synergien schaffen heißt das wohl.
Dabei sollten sie wissen, dass ein Parasit seinen Wirt nie auffrisst. Wenn der Wirt — die Arbeitssklaven — tot ist, stirbt auch der Parasit – die Manager.
Aber vielleicht schwächt die Klimaänderung ja die Abwehrkräfte so sehr, dass Wirt und Parasit schon viel früher an den Gasen eingehen, die ihre Atmosphäre unerträglich machen. Gase, zu deren Ausstoß die Parasiten ihre Wirte veranlassen.
Tja, im wahrsten Sinne des Wortes: Nicht das Geld regiert die Welt, sondern die Dummheit.
Dabei gibt es unter den Wirten viele schlaue Köpfe. Würden die Parasiten auf sie hören, hätten auch sie etwas davon. Nur wahrscheinlich nicht heute. Für Ressourcenverschwendung zahlt ja auch der Staat – also letzten Endes wieder die Sklaven.